37. Woche – Nun ist Zeit für den Papa sich mal zu Wort zu melden

Wir sind schwanger – und das ist verdammt gut so, so hieß es Anfang des Jahres und so ist es auch bis jetzt geblieben. Somit haben wir mal eine wenig Zeit und Muse die voran gegangenen Wochen und Monate Revue passieren zu lassen. Angefangen hat alles wie bekannt im März, Frau war launisch und keiner wusste warum, bis – ja bis der ominöse Streifen mit auf die Toilette genommen wurde…. Was zu sehen war ist uns allen bekannt. Was hat sich seit dem alles bei mir getan ? Gute Frage, ich bin zumindest nicht schein schwanger geworden entgegen aller Befürchtungen.  2 – 3 Kilo mehr auf der Waage als vorher, ich denke darüber kann man sich nicht beklagen. Kommen wir aber mal auf die wesentlichen Dinge die in einem vorgehen wenn diese Nachricht auf einen trifft. Eins ist auf jeden Fall schon mal klar, es ist eine grundlegende Änderung die dort einem widerfährt. Schließlich kommt eine neue Verantwortung auf einen zu, man trägt jetzt für einen zweiten Menschen die Verantwortung- für sein Kind.

Okay, dies ist für mich nun kein Neuland mehr, kenne ich die Situation doch auch schon von der großen, jedoch war sie ja auch schon älter. Jetzt jedoch kommt für mich erstmals die Verantwortung und der Umgang mit einem Säugling auf die Vita. Gut, man kennt den Umgang mit Kleinkindern und Babys schon aus seinem Umfeld aber selber diese Erfahrung erleben das ist neu für mich. Tausend Fragen gehen einem mittlerweile durch die Gehirnwindungen. Werde ich gut für den kleinen sorgen können ? Haben wir bisher alle nötigen Vorbereitungen getroffen ? Was für einen Schlafrhythmus wird der kleine haben ?

Ein kleiner Auszug aus den Sorgen, Ängsten und Gedanken die mir dieser Tage durch den Kopf gehen. Aber Antworten hat man kaum welche dazu, man wird es wohl oder übel einfach alles auf sich zukommen lassen müssen. Jedoch mit dem besten Wissen und Gewissen alles so gut wie möglich vorbereitet zu haben. Und da kommt auch schon die nächste Frage auf. Was ist denn nun gut vorbereitet ? Man hört und liest soviel unterschiedliche Grundlagen von anderen, im Internet oder in Zeitschriften ob man darauf natürlich auch eingehen wird kann man am besten nur für sich selber entscheiden. Was dann letztlich alles richtig und falsch sein wird, wird die Zeit mit sich bringen. Der Vorteil an unserer Situation ist zumindest schon mal das meine Perle mit dieser Situation schon Erfahrung gesammelt hat. Dies hat natürlich auch mir die gesamte Situation erleichtert, sie wusste was zu tun ist und welche Vorbereitungen zu treffen sind. Ich stelle mir mal vor das es für Eltern doch schon ein riesen Umstand ist wenn man das erste mal in dieser Situation ist. Da hat man doch bestimmt noch mehr Ängste und Gedanken ob man alles richtig macht oder ob man etwas hätte anders machen können oder sollen. Das wichtigste wie ich finde ist allerdings doch das Gefühl was man selber hat, dass man doch vermutlich alles richtig gemacht hat.

Gute Zweieinhalb Wochen sind es nun nur noch bis der kleine Wonneproppen uns mit seiner irdischen Anwesenheit beglücken wird. Dann, ja dann wird es das erste mal sein das wir ihn in den Armen liegen haben werden. Wir werden ihn dann endlich richtig spüren können, gut können wir jetzt ja auch schon – Perle natürlich mehr wie ich aber es wird alles anders sein. Man wird seine Wärme spüren, man wird auf Berührungen seine Reaktionen und Gestik sehen und erleben. Der erste Schrei, das erste zappeln im Arm, schöne glückselige Momente werden uns ab dem Zeitpunkt der Geburt ereilen. Momente im Leben die einem keiner jemals mehr nehmen wird. Ist es nicht dieser Moment den viele von uns ab einem gewissen Alter ersehnen ? Das erste mal sein eigenes Neugeborenes in den Armen zu halten, das Kind zu füttern es in den Schlaf zu wiegen. Momente die nie mehr vergehen möchten und die für den Moment unendlich erscheinen werden. Und doch wird diese Zeit leider auch rasend schnell vorbei ziehen, vielleicht zu schnell. Wenn man mal überlegt wie viel Zeit einem Vater bleibt diese Momente intensiv zu genießen. Zum Glück habe ich das gute Los gezogen erst mal drei Wochen Urlaub zu haben, welche ich dann auch mit vollen Zügen genießen werde, auch wenn es mit Sicherheit anstrengend werden könnte. Bedenkt man doch mal die Intensive Betreuung die ein Neugeborenes am Anfang fordert. Alle paar Stunden füttern, Windeln machen, gucken ob alles in Ordnung ist etc. pp. Man merkt, es beschäftigt einen jetzt schon, bevor der Ernst überhaupt begonnen hat. Dies ist es aber doch alles warum man ein Kind in diese Welt setzt. Erfahrungen die mit zu den schönsten des Lebens zählen. Das Kind wird geboren man gibt ihm Wärme und Geborgenheit, seine Liebe und alles was der kleine Fratz sonst noch braucht. Und irgendwann ist er dann so groß das er seinen Weg alleine bestreiten kann. dies ist aber nun noch ein paar Jahre hin bis es soweit ist. Somit heißt es dann ab jetzt nur noch aufsaugen, mitnehmen und genießen. Beginnen wird das alles dann im Kreißsaal, wenn der kleine Fratz das erste mal das Licht der Welt erblicken wird, ich dann die Nabelschnur durchtrenne, sofern ich in diesen Moment in vollem Besitz meiner Kräfte sein werde. Was ich zumindest schon mal hoffe, allerdings abschätzen kann ich es nicht so wirklich. So wie ich mich zumindest mal einschätze und kenne wird das ganze drum herum keine Problem für mich sein aber wie heißt es doch so schön – “ Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ Hat es doch schon so manchen Bären im Kreißsaal umgehauen und aus den Latschen geschossen. Schöne aber zugleich auch anstrengende Minuten werden es allemal wenn meine Perle dann auf dem Bett liegen wird, mich wohl zur Sau macht und mir sämtliche Schuld zukommen lässt für alle Probleme dieser Welt aber da werde ich dann durch müssen. Da heißt es dann nur noch – Augen zu und durch. Arschbacken zusammen kneifen und über sich ergehen lassen. Dies werde ich mir wohl noch auf ein T- Shirt drucken und es am Tag der Geburt anziehen. Oder das Motto meines Frühstücksbrettchen „durschatmenundläscheln“ was anderes wird mir dann auch nicht übrig bleiben. wie es dann kommen werden mag werden wir dann in wenigen Tagen sehen und erleben. Jetzt bringen wir erst mal die nächsten Tage noch hinter uns, ab jetzt so langsam in täglicher Alarmbereitschaft, so ist es nun mal auf der Zielgerade einer Schwangerschaft, die auch für mich schon eine wunderschöne Erfahrung gewesen ist die ich nie mehr missen möchte. Nun ist aber erst mal wieder Schluss mit dem ganzen Gekrakel hier und ich freue mich nun schon mal auf morgen, unserem „vorletzten“ Termin beim Geburtsspezialisten. Mal sehen was wir da dann noch sehen und hören werden für die letzten Tage. Eine vielleicht letzte Prognose wann es dann soweit sein wird und wie gut der kleine bereits gedeiht ist. aber dazu gibt es vielleicht morgen nochmals ein kleines Update. In diesem Sinne, bis denn wenn es wieder ein Update von der Babyfront gibt.

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